Geschichte der Katholischen Kirchengemeinde

Kirchliche Anfänge

Das 1916 nach Essen eingemeindete Haarzopf hatte zunächst keine eigene katholische Pfarrei: vielmehr wurden die Katholiken von der Pfarre St.Markus in Bredeney mitbetreut.
Wegen des weiten Fußweges entstand in Haarzopf der Wunsch, sonntags einen eigenen Gottesdienst zu feiern: das geschah ab Pfingsten 1924 in der katholischen Volksschule.
Da sich hier aber schon bald bis zu 200 Gläubige versammelten, entstand der Wunsch nach einem eigenen Kirchbau. Am 1.12.1926 wurde ein Kirchbauverein gegründet, Spenden eingeholt, das Bistum dokumentierte die Zustimmung durch Gewährung einer Dözesankollekte, der Gemeindeverband bewilligte 50 000 Mark, so dass am 5.5.1929 der Grundstein für eine Kirche am Tommesweg gelegt werden konnte.

27. Oktober 1929: Kirchweih

Noch im Jahr der Grundsteinlegung konnte die Kirche in einer vom schon am 4.12.1927 gegründeten Kirchenchor feierlich mitgestalteten Messe vom Dechanten eingeweiht werden.
Die Architektur wird in einem Zeitungsartikel damals wie folgt beschrieben:

Ausgestaltung des Innenraums

Exemplarisch sei hier auf das Kruzifix im Altarraum eingegangen. Im Artikel der "Essener Volkszeitung" wird es wie folgt beschrieben:

Selbständigkeit

Noch wurde die Kirche von St.Markus in Bredeney mitverwaltet, bis - der Wunsch nach Selbständigkeit wuchs unter den immer zahlreicher werdenden Katholiken Haarzopfs - am 11.10.1931 der erste Pfarrer, Rektor Karl Heider, seinen Dienst antreten konnte.
Am 1.11.1933 erhielt die Gemeinde zusätzlich einen Kaplan, Joseph Schäfer.